Tiergestützte Intervention

 Definition

Tiergestützte Intervention - TGI

Tiergestützte Interventionen (TGI) umfassen fachlich geplante therapeutische, pädagogische, psychologische und sozialintegrative Angebote für Menschen jeden Alters mit und ohne physische, psychische, sozial-emotionale und kognitive Einschränkungen und Verhaltensweisen. Sie beinhaltet auch gesundheitsfördernde, präventive und rehabilitative Maßnahmen.

Die TGI Einheiten werden von Personen geplant, durchgeführt und evaluiert, die eine therapeutische, pädagogische oder soziale Grundausbildung sowie eine tiergestützte Aus- und Weiterbildung absolviert haben. 

Haltung, Ausbildung und Einsatz der Tiere erfolgen artgemäß und unter fachkundigem Management. Die Qualitätssicherung ist über eine eigene Zertifizierung von Mensch, Tier, Einrichtung bzw. Hof gewährleistet.

(Das ist die offizielle, international anerkannte Definition des Ministeriums für ein lebenswertes Österreich)

 

Die Tiergestützte Intervention findet im Einzel- oder Gruppensetting statt.

„Basis der tiergestützten Intervention ist die Beziehungs - und Prozessgestaltung im Beziehungsdreieck Klient – Tier – Bezugsperson. Tiergestützte Intervention beinhaltet Methoden, bei denen Klienten mit Tieren interagieren, über/mit Tieren kommunizieren oder für die Tiere tätig sind. Die Durchführung der angeleiteten Interaktion erfolgt zielorientiert anhand einer klaren Prozess- und Themenorientierung unter Berücksichtigung tierethischer Grundsätze mit anschließender Dokumentation und fachlich fundierter Reflexion, Evaluation und Supervision.

Die Fachkraft bezieht dabei das soziale Umfeld und andere involvierte Fachkräfte in die Erarbeitung der Zielorientierung und die Verlaufsreflexion beim einzelnen Klienten ein“.

 (ÖKL – http://www.oekl-tgi.at/Definition)

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