Wirkungsweisen der Mensch Tier Beziehung

Hier können sie sich über einige Wirkungsweisen der MenschTier Beziehung informieren:

Die Biophilie-Hypothese wurde von dem Sozialbiologen Edward O.Wilson begründet.

Er beschreibt Biophilie als eine angeborene Affinität des Menschen zu anderen lebenden Organismen, die sich aus einer von Millionen von Jahren biologisch begründeten Verbundenheit ergibt.(Vernoij&Schneider, 2013, S.4) Die Liebe zum Lebendigen, der Blick in die natürliche Landschaft bevorzugt vor dem Blick auf Industrie und Häuserschluchten,  die Wärme der Tiere zu spüren statt Gespräche darüber zu führen.....Mensch Tier Beziehung fühlen und leben ....

Das Konzept der DU-Evidenz beschreibt, dass zwischen Menschen und Tieren Beziehungen entstehen können, die denen von Mensch zu Mensch gleichen.            Du-Evidenz meint dabei die Fähigkeit, den anderen (Mensch oder Tier) als „Du“ wahrzunehmen und zu respektieren.(Vernoij&Schneider, 2013,S.5)

Die Theorie vom Tier als sozialen Katalysator besagt, dass der Mensch über den Kontakt zum Tier Schwierigkeiten mit der menschlichen sozialen Umwelt abbauen kann. So geht die KlientIn zunächst eine Beziehung zum Tier ein und weitet diese dann langsam auf das eigene Umfeld aus. Das Tier dient dabei als eine Art Brücke. (Greiffenhagen&Buck-Werner, 2007, S.172)

Erklärungsansätze aus der Bindungstheorie gehen von einem „gesunden“ Beziehungsmodell aus und beschreiben die Entwicklung des Menschen als Folge seiner Bindungserfahrungen, die das Individuum mit anderen, besonderen Personen über Raum und Zeit hinweg verbindet.“ Die Erfahrung der Qualität früherer Bindung an die Bezugspersonen bzw. deren komplettes Fehlen haben Einfluss auf die sozial-emotionale Entwicklung der Kinder.                                                                        (GROSSMANN und GROSSMANN (2004/2012, S. 31, zit. nach AINSWORTH, 1973)                                                                                In der Bindungstheorie wird aufgezeigt, weshalb emotionales Leiden durch Zurückweisung, unfreiwillige Trennung oder den Verlust einer Bindungsperson ausgelöst werden kann.

•Dabei geht es um Schmerzformen wie Angst, Wut, Hass oder spätere Persönlichkeitsstörungen wie beispielsweise Depression. 

•Hier können auch Tiere die Bedürfnisse des Kindes nach Bindung gut erfüllen – als Vertrauensperson, Seelentröster... 
 

Das Konzept der Spiegelneuronen geht davon aus, dass wir fühlen können, was andere Menschen fühlen und auch oft unwillkürlich gleiche Handlungen ausführen.

Vieles spricht dafür, dass dieses Spiegeln auch mit Tieren möglich ist.

Das würde bedeuteten, dass man deren Emotionen mitfühlen kann, zum Beispiel sich freuen kann, wenn ein Tier sich freut.

Dadurch lassen sich Effekte wie Stimmungsaufhellung oder Beruhigung in Anwesenheit von Tieren erklären.(Greiffenhagen&Buck-Werner, 2007, S.176).

 Resilienz bezeichnet die Widerstandsfähigkeit, mit belastenden Lebenssituationen umzugehen.

Mögliche Schutzfaktoren sind Flexibilität, Aktivität und Offenheit, die in der Tiergestützten Intervention geübt werden können. „Resilienz entwickelt sich eben auch durch die Kind-Umwelt-Interaktion und ist daher im Laufe der Entwicklung dynamisch und veränderbar.                                                                                                             Zu den Resilienzfaktoren, die durch das Zusammenwirken mit der Umwelt entstehen, zählen ein positives Sozialverhalten, ein positives Selbstwertgefühl, eine gute Selbstwirksamkeits-überzeugung sowie ein aktives Bewältigungsverhalten.“            (JUNGMANN und REICHENBACH (2013, S. 11)

Oxytocin ist ein Hormon, dem eine wichtige Bedeutung beim Geburtsprozess zukommt(Gebärmutterkontraktionen, Milchfluss).

Gleichzeitig beeinflusst es nicht nur das Verhalten zwischen Mutter und Kind sowie zwischen Geschlechtspartnern, sondern auch ganz allgemein soziale Interaktionen.

In der neurochemischen Forschung wird Oxytocin beim Menschen mit psychischen Zuständen wie Liebe, Vertrauen und Ruhe in Zusammenhang gebracht.

Es wird oftmals als „Bindungs – oder Kuschelhormon“ bezeichnet. Oxytocin verringert den Blutdruck und den Kortisolspielgel, wirkt sedierend und kann zu Gewichtszunahme und verbesserter Wundheilung führen. Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Oxytocin durch Einwirkung auf die sogenannte HPA-Achse (hypothalamic-pituitary-adrenocorticalaxis) die Auswirkung von Stress verringert.

Das Tier wird gestreichelt, das Fell berührt und gespürt…

TGI - Ziele werden erreicht durch Förderung

der Wahrnehmungsschulung

Förderung im sozialen Bereich

Erlernen alltagstauglicher Fähigkeiten

Förderung von Persönlichkeitskompetenzen

Förderung im emotionalen Bereich

Förderung im motorischen Bereich

Förderung der kognitiven Entwicklung

Förderung der Mensch Tier und Natur Beziehung

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